Dienstag, 16. Oktober 2018

Fugu-Restaurants in Tokio

September 28, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles

Wer einmal einen Kugelfisch probieren möchte, der muss dafür nach Japan oder in andere fernöstliche Länder reisen. Die Zubereitung von Fugu, wie man den hochgiftigen Fisch in Japan nennt, ist nämlich in Deutschland verboten. Selbst in Japan müssen Köche eine jahrelange Ausbildung genießen, um in Restaurants Fugu zubereiten zu dürfen. Schon die Aufbewahrung erfolgt nach strengen Gesetzen und Vorschriften.

Es gibt 22 verschiedene Arten von Kugelfisch, die jeweils an ganz anderen Stellen giftig sind. Die Köche müssen sich sicher sein, alle gesundheitsschädlichen Fischteile abzutrennen, denn schon der Verzehr einer winzigen, giftigen Stelle kann zum sofortigen Tode führen. Deshalb sollte man in jedem Fall sehr sorgfältig bei der Restaurantwahl sein, wenn das Essen von Kugelfisch erwünscht ist. Insbesondere in Tokio haben sich exzellente Lokale niedergelassen, in denen es möglich ist, Fugu zu probieren. Allerdings ist eine Fugu-Mahlzeit nicht sehr preisgünstig. Mit ungefähr 300 Euro pro Mahlzeit muss gerechnet werden.

Der teuerste und leckerste Kugelfisch ist der Tiger-Fugu, dessen Haut man getrost essen kann. Alle ungenießbaren Organe sind jedoch 30 Mal giftiger als Zyankali.

Einige sagen, Fugu zu essen sei wie Russisch Roulette spielen. Andere wollen in ihrem Leben unbedingt einmal Kugelfisch probieren. Statistiken beweisen, dass in Tokio schon einige Jahre keine Fugu-Unfälle mehr zu verzeichnen sind. Fugu-Köche verstehen etwas von ihrem Handwerk und bereiten Kugelfisch-Mahlzeiten mit äußerster Vorsicht zu. „Wenn Menschen beim Fugu-Essen sterben, ist das auch für Fugu-Händler eine Überlebensfrage“.

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