Montag, 23. Juli 2018

Ungarn: Nationalpark Örség

Juli 21, 2008 von  
Kategorie: Ungarn

Das Gebiet Örség im tiefen Westen von Ungarn ist unter Touristen insbesondere für seine abwechslungsreiche und weitgehend unberührte Naturlandschaft bekannt. Vor allem Wanderer und Fahrradfahrer werden sich an den urigen Dörfern, den hügeligen Landschaften, den dichten Wäldern, Wiesen, Quellen, Moorgebiete und an den Flüssen erfreuen. Für alle Freunde der Natur ist hier der ideale Urlaubsort. Doch auch Reiter haben auf dem Rücken der Pferde in Örség die Möglichkeit, die Landschaft zu erkunden und entdecken. Entsprechende Pfade sind selbstverständlich vorhanden. Sehr bekannt ist der Schwarze Teich, welcher einem Torfmoos-Moor gleicht.

Weitere Pluspunkte sind die reinen Traditionen und Gebräuche, das Kunsthandwerk und Wirtschaften der Bauern, welche sich selbst versorgen sowie die lockere Lebensweise der Gegend.

Seit dem Jahr 2002 besteht hier der große Nationalpark Örség. Er wurde auf einer Fläche von 43.933 Hektar erbaut. Ein großer Teil steht unter einem speziellen Naturschutz. Das gesamte Gebiet ist reich an verschiedenen Pflanzenarten. Hier trifft man auf Blaubeeren, Wacholder, Griffelbeeren, Bärlauch und andere immergrüne Pflanzen. Zudem sind hier Gewächse zu finden, die so nur in Ungarn vorkommen. Das ganze Jahr über muss mit einer Niederschlagsmenge von 700 Millimetern gerechnet werden. Somit ist es in der ungarischen Region Orség sehr feucht.

Webseite:

http://www.ungarn-lexikon.de/Nationalpark_Oerseg.html

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